Aufbau einer Präsentation

Auf der sicheren Seite sind die, die sich an den  klassischen Drei-Teiler halten. Dieser besteht aus:

  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schlussteil

Einleitung der Präsentation

    • Begrüßung & namentliche Vorstellung
    • Überschrift der Präsentation
    • Ziel der Präsentation transparent machen: z.B. "In der folgenden Präsentation werden die Vor- und Nachteile der neuen Zahncreme gezeigt, um eine Kaufentscheidung zu ermöglichen."

Hauptteil der Präsentation

    • Kernaussagen und Hintergrundinformationen

Schlussteil der Präsentation

  • Zusammenfassen der wichtigsten Aussagen
  • Kurze Dankesformel für die entgegengebrachte Aufmerksamkeit
  • Überleitung zu offenen Fragen und Diskussion

(Diese Präsentation wurde von einem 7-jährigen Grundschüler erstellt.Vergleiche sie dem hier beschriebenen Aufbau einer Präsentation.)  Download Hai Präsentation

 

Was ist eine gute Präsentation

 

 Kriterien für die Bewertung der Präsentation

Es ist hilfreich, wenn man weiß, nach welchen Kriterien  eine Präsentation bewertet wird.
 Bewertungskriterien könnten z.B. sein:

  • Qualität und Umfang der vermittelten fachlichen Informationen
  • Vollständigkeit  oder  exemplarisches Vorgehen, Aktualität, Kreativität
  • Strukturierung der Präsentation (z.B. Problembeschreibung - gegliederte Darstellung - Lösungen - Bewertungen - zusammenfassender Schluss)
  • sachgerechter angemessener Einsatz der Medien
  • inhaltliche Präzision und logische Nachvollziehbarkeit der Darstellung
  • Vortragsweise (kommunikative/rhetorischer Fähigkeiten)

   Tipps für eine schlechte Präsentation

    • Benutze viele verschieden Schriften in verschiedenen Größen und Farben.  
    • Verwende möglichst viel Text (und lange Sätze) auf den Slides. Nur so stellt sich der Effekt ein, dass alle Betrachter die Slides lesen und den eigentlichen Vortrag nicht mehr hören können.
    • Definiere nie, was wofür steht.
    • Verschwende nie einen Gedanken darauf, was mit dem Diagram erreicht werden soll, denn  das kann sich jeder Betrachter schließlich selber überlegen.
    • Wähle die Übergänge und Animationen so, dass man darüber den eigentlichen Inhalt der Präsentation vergisst.

 

Wie man es besser machen kann 


Als erstes sollte man sich nochmal die Tipps für  eine schlechte Präsentation durchlesen und diese natürlich nicht beherzigen, dann hat man schon die gröbsten Fehler vermieden.
Das wichtigste einer Präsentation ist und bleibt das Thema und nicht so sehr die  technische Darstellung. Häufig wird viel Zeit in die Art der Präsentation gesteckt (z.B. Übergänge gestalten u.s.w.)  aber die fachliche Expertise kommt zu kurz.  
Wichtige Punkte sind außerdem:

  • Wie viele Folien brauche ich überhaupt ?  (Faustregel  ca. 1-3 min pro Folie)
  • Kann ich das Programm bedienen? (Wie springe ich z.B. schnell von der ersten zur letzen Seite)
  • Stimmt der zeitliche Rahmen? (Es ist sinnvoll, den Vortrag vorher zu üben) 
  • Man sollte wissen, wovon man spricht! Vermeide Fachwörter, die Du selbst nicht verstanden hast, oder komplexe Graphen (Tabellen, Statistiken) die Du nicht ganz durchschaut hast.
  • Die 10-20-30-Regel:  Diese Regel besagt, dass eine Präsentation nicht mehr als 10 Folien enthalten soll, nicht länger als 20 Minuten dauern sollte und mindestens in Schriftgröße 30 geschrieben sein sollte. Die Regel geht davon aus, dass  ein Publikum kaum mehr als 10 Konzepte aufnehmen kann  und deswegen werden 10 Folien empfohlen. Behalte diese Regel im Hinterkopf aber nehme sie nicht zu genau. Dennoch ist es wichtig, nicht zu viele Konzepte in einem einzigen Vortrag vermitteln zu wollen. Das geht meistens schief.
  • Eine Folie sollte nicht viel mehr als fünf Stichpunkte enthalten. Vermeide ganze Sätze, lange Zitate und komplizierte Grafiken und Tabellen. Wer zuviel Text auf seine Folien schreibt, verliert sein Publikum.
  • Setze lieber einmal ein Bild ein, um einen Gedanken oder ein Zitat zu verstärken.
  •  Versuche es zu vermeiden, den Leuten  genau das auf der Folie zu zeigen, was du sagst  (und sage niemals, was du ihnen zeigst). Wenn der Inhalt der Präsentation der gleiche wie auf dem Handout ist, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Also: Lese nicht alle Folien ab und spreche frei und in eigenen Worten.

Der Vortrag

Hier noch einige Tipps zur Vortragsweise. Sie bestimmen oft einen gelungenen Vortrag,
werden aber immer noch viel zu häufig missachtet. 

  • langsam sprechen
  • zum Publikum sprechen
  • denken, bevor man spricht
  • Pausen einlegen
  • Beginne und ende stark., Denke dir für den Anfang (und das Ende) etwas besonderes aus.  Z.B. einen Witz, der in das Thema einführt, einen aktuellen Zusammenhang bzw. etwas, was das Publikum fesselt und neugierig auf den Vortrag macht.

Die Technik

  • Vorher klären, was vorhanden ist, und wie es funktioniert!
  • Ist mein eigener Laptop notwendig?
  • Habe ich für den Notfall einen USB-Stick mit?
  • Funktioniert mein Vortrag auch, falls das Internet ausfällt?